Arbeitsweise

Das Ziel, mehr Klarheit, Struktur und neue Handlungsoptionen im beruflichen Alltag zu erhalten, kann auf unterschiedliche Weise erreicht werden. Zunächst aber sind vor dem Entscheidungsprozess für eine Supervision folgende Aspekte relevant:

Supervisor*innen und Coaches der DGSv, deren Mitglied ich bin, gestalten mit ihren Kund*innen anspruchsvolle Beratungsprozesse. Sie legen Wert auf Klarheit im Kontrakt, etablieren eine tragfähige Arbeitsbeziehung und orientieren sich am Auftrag und den vorhandenen Ressourcen.
So geht es auch um die Analyse des Zusammenspiels
von Organisation, Person, Rolle und den Anspruchsgruppen (Kund*innen, Klient*innen, Mitarbeitende). Darüber hinaus haben sie die Rahmenbedingungen und das Umfeld im Blick.

Eine der wichtigen Arbeitsweisen im Supervisionsprozess ist das Gespräch über „Schlüsselszenen“ im beruflichen und privaten Alltag. Neben der personenzentrierten Gesprächsführung, dem Rollenspiel und der Visualisierung (z.B. Konfliktsituationen) arbeite ich auch mit der Aufstellung, z.B. mit Holz-Figuren.

Wichtige theoretische Orientierungen meiner Arbeit bieten die Psychoanalyse (szenisches Verstehen), die Gruppendynamik und die Kommunikationstheorie.

Dr. Gabriele Roth (DGSv*)

*Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Supervision